Der Internationale Bund (IB) hat mit dem erfolgreichen Abschluss des „Projekts Altazir“ maßgeblich zur Förderung von Bildung und Beschäftigung in Marokko beigetragen. Zum heutigen Tag der Jugend in Marokko blickt der freie Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit mit Zufriedenheit auf den Verlauf des Projekts zurück: Es hat in den vergangenen Jahren bemerkenswerte positive Entwicklungen angestoßen und ermöglichte benachteiligten Jugendlichen nicht nur den Abschluss einer Berufsausbildung, sondern eröffnete ihnen auch neue Perspektiven für eine vielversprechende Zukunft.
Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des Internationalen Bundes, sagt: „Ich freue mich über den langfristigen Erfolg des ‚Altazir-Projekts‘ und möchte allen Beteiligten meinen Dank für ihr Engagement aussprechen. Berufliche Bildung ist weltweit der Schlüssel zu einem eigenständigen Leben, und es ist ein zentrales Anliegen des IB, dies zu fördern.“
Viele Jugendliche sind von Arbeitslosigkeit betroffen
Der Tag der Jugend ist in Marokko ein gesetzlicher Feiertag, der jedes Jahr am 21. August begangen wird und mit dem Geburtstag von König Mohammed VI. zusammenfällt. An diesem Tag wird die Jugend des Landes und ihr Beitrag zur Gesellschaft gewürdigt. Trotz der guten wirtschaftlichen Entwicklung sind viele Jugendliche – besonders junge Frauen – nach wie vor von Arbeitslosigkeit betroffen. Ziel des „Altazir-Projekts“ war es daher, die Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen durch eine praxisnahe Berufsausbildung zu verbessern und ihnen damit bessere Zukunftsperspektiven zu eröffnen.
Der IB leitete das Projekt im Rahmen seiner internationalen Tätigkeiten als Mitglied des Bundesverbandes Berufsbildung International (BvBBI). Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) förderte es über die sequa gGmbH. Vor Ort arbeitete der IB mit der Association L'heure Joyeuse und der Confédération Générale des Entreprises Marocains (CGEM) zusammen. Obwohl das „Projekt Altazir“ im Februar ausgelaufen ist, tragen die beiden Ausbildungsprogramme in den Bereichen Klimatechnik und Industrieelektrik weiterhin dazu bei, jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten.