Im Januar 1949 gegründet, damit 75 Jahre alt, Hauptsitz in Frankfurt am Main, der Förderung von Bildung und Demokratie verpflichtet - das gilt für den Internationalen Bund (IB) genauso wie für den Hessischen Rundfunk (HR). Wie diese gemeinsamen Ziele angesichts des Erstarkens rechtspopulistischer Parteien erreicht werden können, darüber sprachen Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB, und der Intendant des Hessischen Rundfunks, Florian Hager, beim gemeinsamen Pizza-Essen in Frankfurt.
„Den IB sowie Florian Hager und den HR eint, dass wir uns darum kümmern, wie das demokratische Miteinander von Menschen in unserem Land gefördert werden kann. Das Medienhaus als Teil der ARD und wir haben verschiedene Möglichkeiten, auf Menschen zuzugehen und unseren Teil zur Erreichung dieses Ziels beizutragen. Wenn wir gemeinsam agieren und andere Mitstreiter integrieren können, wird uns das auch gelingen“, so Thiemo Fojkar.
Wie kann demokratisches Miteinander zwischen völlig unterschiedlichen Menschen gelingen?
Wichtig ist beiden Seiten, nicht ausschließlich auf Probleme hinzuweisen. Stattdessen wollen sie in ihrer Kommunikation Beispiele dafür zeigen, dass demokratisches Miteinander auch zwischen völlig unterschiedlichen Menschen und Interessen gelingen kann.
„Da kann der IB aus seiner täglichen Arbeit in Hessen und Deutschland insgesamt sicherlich einiges beisteuern - und das beginnt bereits mit Themenvorschlägen für eine mediale Berichterstattung“, so Fojkar. IB und HR wollen jetzt ausloten, wie eine mögliche Zusammenarbeit strukturiert werden kann und haben dazu vereinbart, in Kontakt zu bleiben.