Jugendwohnen
Zunehmend wird von Jugendlichen Mobilität gefordert, wenn sie einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz suchen, eine schulische oder berufliche Qualifizierung durchlaufen. Viele sind bereit, dafür mehr als 100 Kilometer Entfernung vom Elternhaus in Kauf zu nehmen. Aber die Kosten für auswärtiges Wohnen, die Ängste, ohne die Eltern und Freunde auskommen zu müssen, verhindern sehr oft die grundsätzlich vorhandene Bereitschaft, in der Ferne das Glück zu suchen. Unter denen, die fern von zu Hause eine Ausbildung aufnehmen, kommt es überdurchschnittlich oft zu Ausbildungsabbrüchen.
Hier setzen die Angebote des Jugendwohnens im IB an. Sie bieten bezahlbare Mieten, soziale Kontakte und Freizeitmöglichkeiten, Unterstützung bei schulischen, beruflichen oder persönlichen Problemen und eine Betreuung, die die fehlenden Eltern vor Ort kompensiert.
In Wohnheimen, Wohngemeinschaften und Wohngruppen werden die jungen Menschen von erfahrenen Fachkräften begleitet, gefördert und unterstützt.
Für den IB ist Jugendwohnen ein Beitrag zu mehr Zugangs-, Befähigungs- und Verwirklichungsgerechtigkeit von jungen Menschen.
